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Erfolgsbeispiel: Gesundheitscheck des Kontos

Ein italienischer Kunde wohnt seit acht Jahren in Thailand. Er rief uns aus Thailand an und bat um unsere Teilnahme an dem Treffen mit seiner Bank. Er sagte, dass wir uns in der Bank neben ihn sitzen sollen und ihm helfen sollen von der Bank eine Klarstellungen zu erhalten. Er war nicht sicher, ob die Bank alles richtig machte. Er wollte einfach überprüfen, ob die Bank ihre Arbeit korrekt und fair gemacht hat. Deshalb wollte er einen Profi auf seiner Seite während der Sitzung mit der Bank. Wir setzten uns am Tisch mit der Bank haben alle Transaktionen überprüft. Alles war in Ordnung und ausgeführt nach den Anweisungen des Auftraggebers. Nach Kontrolle aller Kredit- und Debitadvices haben wir die Akten zum Kundenprofil gefrüft. In diesem Kundenprofil ist immer noch der Wohnsitz Italien erwähnt. Dass der Kunde seit 8 Jahren in Thailand lebt, war nicht aktenkundig und deshalb wurde der Kunde im System auch nicht als Thailänder, sondern als Italiener geführt. Basierend auf dem italienischen Domizil kassiert die Bank Steuern kraft EU-Richtlinie zur Besteuerung von Zinserträgen durch Erhebung einer Quellensteuer auf den Zinseinnahmen. Der Auftraggeber hat erklärt, dass er die Bank informiert habe, dass er seit 8 Jahren in Thailand lebt. Die Bank hat das Client-Profile-Format nicht überarbeitet. Deshalb haben wir der Bank nahegelegt, unseren Kunden entsprechend zu kompensieren. Wir haben EUR 15'000 bis 30'000 Euro für jedes der letzten 8 Jahre von der Bank zurückgefordert!

Wir gingen zur Bank wegen einer einfachen Klarstellung. Wir haben festgestellt, dass die Bank den Wohnsitz des Kunden falsch gebucht hatte und dementsprechend wurde er falsch, nämlich als Italiener besteuert. Die EU-Richtlinie zur Besteuerung von Zinserträgen gilt eben nicht für in Thailand lebende Personen.

Unser Kunde war so glücklich, uns engagiert zu haben, dass er uns eingeladen hat, in Thailand eine Woche in seinem Hotel zu verbringen.



Falls Sie sich nicht wohl fühlen mit Ihrem Bankkonto in der Schweiz, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir sind zuversichtlich, dass wir in den meisten Fällen eines Gesundheits-Checks irgend was finden, was nicht korrekt abgelaufen ist.

Wir haben viele Kunden, die Opfer eines Interessenkonflikts wurden. Oft überzeugt ein Relationship-Manager seinen Kunden in exotische und riskante Produkte zu investieren, nur weil er einen Kick-back von der Fondsleitung bekommt. Bei nicht ausreichender Diversifikation werden die Bank für den Schaden verantwortlich machen. Wir werden prüfen, ob die Verkaufsaufträge nach „best execution“ Prinzipien ausgeführt wurden. Wenn nicht, werden wir die Bank zu einem Vergleich mit uns einladen. Meistens kommt es zu einem Vergleich. Prozesse sind sehr selten.

Falls Sie sich nicht wohl fühlen mit Ihrem Bankkonto in der Schweiz und kein gutes Gefühl haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir sind in diesem Bereich erfahren. Es ist unser tägliches Geschäft. Es ist notorisch, dass die Schweizer Banken es vermeiden wollen, in den Zeitungen erwähnt zu werden. In den meisten Fällen können wir eine zufriedenstellende Einigung mit der Schweizer Bank erzielen. Wir vermeiden so jahrelange Auseinandersetzungen vor Gericht.

Die aktuelle Schweizer Gesetzgebung hat sich sehr investorenfreundlich entwickelt. Die MIFID-Vorschriften in der EU sind auch in der Schweiz nicht ohne Auswirkungen geblieben, auch wenn diese nicht formell direkt anwendbar sind, haben sie doch ihre Wirkung entfaltet. Die Schweiz wendet die MIFID Rules materiell an, so dass in der Praxis die Anleger doch in den Genuss eines effizienteren Anlegerschutzes kommen. Die Bank muss Schadenersatz zahlen, wenn die Kundenbetreuer Fehler begehen oder in ihren eigenen Hosensack wirtschaften. Einen Health-Check Ihres Kontos durchzuführen, lohnt sich immer.

Für weitere Informationen, kontaktieren Sie uns telefonisch unter:
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Auch per E-Mail: enzo.caputo@swiss-banking-law.com erreichbar.